Es gibt so einige spassige Apps da draußen im iStore zu entdecken. Eine möchte ich Euch heute kurz vorstellen: voicemod. Mit dieser iPhone-App könnt Ihr Eure Stimme verzerren und lustige Soundclips erstellen, die Ihr dann über Twitter, Facebook oder per E-Mail mit anderen online auf 2taptap.com teilen könnt. Alternativ kann man die Soundclip als .m4a-Files downloaden, um Sie später in iTunes zu importieren und z.B. in Garageband zu bearbeiten.
Es stehen eine ganze Reihe von Stimmen-Modulatoren innerhalb der App zur Verfügung, so dass sowohl für die Star Wars Fans (Dark Father) als auch für die Gelegenheitsentführer (Ogre) und Satanisten (Exorcist) das passende dabei sein sollte.
Zur Auswahl stehen:
Cosmos
Dark Father (Vader!)
Megaphone
Robote
DJ Trip
Exorcist
Story (hinter der sich verschieden Modulatoren befinden)
Walkie-Talkie
Idiotizer
Zudem gibt es noch eine Reihe von Hintergrundsounds, die dem ganzen noch etwas Athmosphäre verleihen. Wirklich klasse gemacht. Das Interface ist stylisch und super intuitiv. Kein Gramm zuviel, keins zu wenig. Die Funktionen sind nach einem kurzen In-App Tutorial schnell erklärt und dann kann es auch schon losgehen.
Für die Aufzeichnung der Soundclips ist Euer iPhone-Headset zwingend erforderlich. Es empfiehlt sich dabei jegliche Geräuschquellen zu eliminieren, d.h qualitative Aufnahmen sind eigentlich nur im stillen Kämmerlein möglich.
Voicemod wurde von mir in Version 1.1.2 (iOS 4.x) getestet, wiegt schlappe 14.4 MB und kostet 0,79 €. Die App ist meiner bescheidenen Meinung nach jeden Cent wert.
Hier ein kleines Beispiel, bei dem ich vier Soundclips voicemoderstellt, heruntergeladen (via Mail Link gesendet und auf 2taptap gezogen ), die Files in iTunes (10.3.x) importiert und dann in Garageband zusammengefügt habe. Am Schluss als mp3 exportiert… Voilà!
Kleiner Tipp, nachdem ich selbst damit konfrontiert gewesen bin. Was tun wenn nach der XCode 4 Installation iTunes plötzlich die Synchronisation mit iPad, iPhone oder iPod mit der folgenden Meldung verweigert?
“iTunes konnte keine Datenklasseninformationen von Sync-Dienste laden. Verbinden Sie sich erneut oder versuchen Sie es später!”
In vielen Forenbeiträgen wird darauf hingewiesen XCode 4 erneut zu installieren, iTunes zu de-installieren und diverse Dateien zu löschen oder zu ersetzen. Das könnt Ihr Euch sparen. Ein einfaches “darüber-installieren” mit der neuesten iTunes-Version reicht aus. Das schreibt selbst Apple in diesem Support-Bulletin und das funktioniert auch prima. Nach der erneuten Installation von iTunes 10.3.x funktionierte die Synchronisierung zwischen MacBook und iPad/iPhone wieder einwandfrei.
WTF? WWF ? Bin gerade in Twitter über eine Message auf folgende ARD Dokumentation über den World Wide Fund For Nature (WWF) gestossen, die wohl gestern Abend um Mitternacht ausgestrahlt wurde: Der Pakt mit dem Panda – was uns der WWF verschweigt. Absolut sehenswert! Die Dokumentation berichtet über die Arbeitsweise der weltweit größten Umweltschutzorganisation mit besten Kontakten zu Industrie und Agrarbusiness… sehr aufschlussreich. Nicht das es mich wundert, aber es raubt einem die letzte Illusion das große Naturschutz-Organisationen wirklich etwas bewegen.
Ich muss mir die Doku heute Abend noch mal in Ruhe anschauen. Es sind ein paar sehr interessante Fakten enthalten und die Antworten, bzw. das Interview der deutschen WWF-Vertreterin Dörte Bieler, auf diesem Bio-Ethanol-Kongress, war wohl mehr als peinlich. Gute Fragen seitens des Reporters, schwache Ausflüchte, abwiegeln und Schulterzucken auf Seiten der WWF-Vertreterin…
Warum laufen solche Sachen eigentlich immer um Mitternacht?! Das gehört zur Primetime gesendet!
“Man muss nur die richtigen PRIORITÄTEN setzen!”, wie oft habe ich diesen Satz schon ins Ohr gedrückt bekommen… und habe ihn selber abgesondert? Wahrscheinlich viel zu oft.
PRIORITÄT wird wie folg definiert:
Der Begriff der Priorität (lat.prior = der Vordere) bezeichnet
im Allgemeinen den Vorrang einer Sache, eines Bewertungsmaßstabes oder einer Person gegenüber einer anderen. Dies kann sowohl im zeitlichen als auch im bedeutungsmäßigen Sinn interpretiert werden. Die Einstufung der Priorität einzelner Aufgaben wird als Prioritätensetzung oder Priorisierungbezeichnet und ist wesentlicher Bestandteil des Zeitmanagements.
Ob in frühster Jugend, in Schule und Alltag sowie dann querbeet durch die komplette berufliche Laufbahn. PRIORITÄTEN! PRIORITÄT! Alles muss PRIORISIERT sein. Ist Dringlich, hat Vorrang, den Vorzug, ist Wichtig und kommt zuweilen auch noch Multilingual daher: PRIORITY! PRIORIDAD! PRIORITÉ! приорите́т! PRIORITÀ!
Man PRIORISIERT sich, seinen Tagesablauf, die Arbeit, die Freizeit, seine Aufgaben und die der anderen. Man PRIORISIERT die Mitmenschen, Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Dienstleister und selbst Leute die man gar nicht oder kaum kennt.
Überall wird heutzutage PRIORISIERT. Die Umwelt und deren Verschmutzung, die Nahrung und deren Verteilung, die Tiere und der Artenschutz – PRIORITÄT. Man könnte dem Glauben verfallen das die Menschheit sich und alles auf dem Planet Erde, bzw. die Kugel selbst – langsam aber sicher – zu Tode PRIORISIERT. Es gibt immer mehr PRIORITÄTEN, die immer Wichtiger werden so dass wir vor lauter PRIORISIEREN die Posteriorisierung, dem Gegenteil von… ihr wisst schon, vergessen.
Ich ertappe mich permanent beim PRIORISIEREN und komme davon nicht weg. Ich wurde darauf erzogen, ausgebildet und gedrillt zu PRIORISIERN und zwischen HOHER PRIORITÄT und der NIEDRIGEN PRIORITÄT zu entscheiden. Schließlich verwässert man das ganze mit einem Schuss MITTLERER PRIORITÄT, denn es gibt ja noch Probleme, Themen, Menschen, “Tasks” dazwischen. Letztendlich hat man – ist man ehrlich zu sich selbst – nur noch Zeit für die HOHEN PRIORITÄTEN, was zur Folge hat, das man sich um MITTLERE und NIEDRIGE PRIORITÄTEN kaum noch kümmert, bzw. sie dann fallen lässt. Blöd nur, wenn man mit NIEDRIGER PRIORITÄT von anderen eingestuft und fallen gelassen wird.
Ach und übrigens. Dieser Beitrag hat keine PRIORITÄT und nie welche genossen. Ich war lediglich kurz in der Lage mich zu POSTERISIEREN um meine Gedanken – aus aktuellem Anlass – dazu niederzuschreiben.