Im Test: LED LENSER K3

[Trigami-Review] Freunde der Nacht, die Nacht wird zum Tag! Hört sich pathetisch an, ist aber so! Die LED LENSER K3 im Test: eine LED-Taschenlampe, für die der Begriff “Lampe” ein echtes Understatement ist.  Jetzt mag der ein oder andere Leser denken… Häh? Taschenlampe? Was soll das den? Einschalten! Leuchtet! Ausschalten leuchtet nicht! Ja ganz so einfach ist es nicht. In diesem kleinen Wunderwerk der Technik steckt echte, deutsche Ingenieurskunst und die Bemühungen von 18 Monaten Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die ich mit dem Beitrag einfach würdigen will. Warum? Weil mich das Produkt - ohne dem Artikel vorweg greifen zu wollen - einfach überzeugt hat!

Fangen wir an… ich habe die LED LENSER K3 zum Testen zugesendet bekommen. Der kleine Wunderzwerg ist das kleinste Produkt der LED LENSER Serie des Unternehmens Zweibrüder Optoelectronics GmbH aus Solingen. Zunächst war ich über die Größe der Taschenlampe etwas irritiert. Ich hatte ein etwas größeres Paket erwartet und zauberte ein Etui aus dem Postumschlag, das mir auf den ersten Blick etwas mickrig vorgekommen ist. Nach dem Auspacken blickte ich auf ein “Taschenlämpchen”, das ganze 68mm Länge und 34 Gramm (!) - ein gefühltes Nichts - auf den Tisch bringt. Um Euch mal ein Gefühl für die Größe zu geben, habe ich die Taschenlampe einmal in Relation zu einer handelsüblichen Zigarettenschachtel abgelichtet.

LED Lenser K3 Größe

LED Lenser K3 Größe

Die LED LENSER K3 ist also ultra-portable und passt in jede Hosentasche, bzw. mit Schlüsselring auch an jeden Schlüsselbund. Praktisch, auch wenn das noch nicht innovativ ist. ;)


Vorbereitung

Da es in den späteren Abendstunden in dieser Jahreszeit noch zappenduster in unseren Breitengraden ist, will ich die K3 gleich testen. Ich bestückte die Taschenlampe mit den vier mitgelieferten Knopfzellen (4x AG13 à 1,5V DC). Aufschrauben (schnell und einfach), Knopfzellen rein und los gehts. Denkste! Die Taschenlampe blieb duster. Ich Döspaddel hatte die Knopfzellen falsch herum ins Batteriefach gesteckt. Ich gebe es zu… ich bin einer der Typen, die erst einmal auf die Gebrauchsanweisung verzichten und einfach loslegen. In diesem Fall ein Fehler. Auf dem Gehäuse war leider kein +/- zu finden, weswegen ich die Taschenlampe auf “Gut Glück!” bestückt habe.  Nach einem Blick in die mitgelieferte Gebrauchsanweisung - ein simples Faltblatt mit den wichtigsten Informationen - war der Fauxpas schnell beseitigt. Test - funktioniert! Puh! Taschenlampe heil. Auch wenn in der Anleitung steht…

Achtung! Wenn Sie neue Batterien einlegen, beachten Sie unbedingt die Polaritätsmarkierungen (+) und (-) im Batteriefach. Andernfalls besteht eventuell die Gefahr, dass Batterien beschädigt werden und explodieren!

… es ist (zum Glück) nichts passiert, die Batterien samt Taschenlampe sind mir nicht um die Ohren geflogen, die LED Technik hat es überlebt und “die Polaritätsmarkierung” war im Batteriefach der K3, nach genauerem Hinsehen, dann doch zu finden. Prima. Da muss ich mir an die eigene Nase fassen. Mein Fehler. Die ist aber auch klein die K3…

LED LENSER K3

LED LENSER K3


Im Praxistest

Für meinen ersten Test schnappe ich die neue LED LENSER K3 und eine handelsübliche, etwa 500 Gramm schwere, VARTA Taschenlampe  (müsste Baujahr 2004 sein), ein Modell der etwas größeren Art. Tür auf, raus in die Dunkelheit, Taschenlampen an. Erste Reaktion:  BOAH! Das wird ein ungleicher Test. Nach dem Einschalten beider Taschenlampen war nach 2 Sekunden klar wer hier ganz klar das Rennen machen wird: der kleine Powerzwerg aus Solingen: die K3.

Ich bin leider kein Foto-Experte. Nachtaufnahmen gehören nicht zu meinen Stärken, sonst hätte ich Euch den Unterschied der Leuchtkraft beider Taschenlampen gerne auf einem Foto gezeigt. Was die K3 leistet ist wirklich beeindruckend, ob  im defokussierten Sparmodus oder im fokussierten, ich nenne ihn liebevoll “Suchscheinwerfer Modus”. Diese Fokus-Funktion, in der das Licht punktuell gebündelt wird, ist meiner Meinung nach die eindruckvollste Sache an dieser LED Taschenlampe. Man(n) hat das wirklich das Gefühl einen kleinen Suchscheinwerfer in der Hand zu halten. Die Reichweite des Lichtkegels liegt bei weit über 50M, die Strecke konnte ich per Fuss auf ein feststehendes Gebäude ungefähr nachvollziehen… da kam keine der von mir im Haus zusammengesuchten Taschenlampen, darunter auch eine kleine Maglite, mehr mit. Unbeschreiblich mit welche einer Intensität LEDs leuchten können… so blöd es sich anhört: es macht Spass!

Also hechtete ich mit der K3 durchs Betriebsgelände meines Schwiegervaters (Landwirt) und leuchtete was das Zeug hält. Da wir relativ weit draußen wohnen, ohne direkten Nachbarn, blieb mir dann auch ein Besuch der Kollegen in Grün/Weiss - oder tragen sie jetzt schon überall  blau? - erspart. Aus der Entfernung betrachtet muss mein Lichtspektakel für Außenstehende gewirkt haben wie ein Einbrecher auf Droge, der durchgeknallt mit seiner Taschenlampe durch die Wildnis irrt. Was gibt es außer der beeindruckenden Leuchtkraft der LED Taschenlampe noch zu berichten? Als Leselampe eignet sich die Taschenlampe ebenfalls super. Das Licht hat ist relativ natürlich und blendet, je nach Druckvorlage, nicht wesentlich.Erwähnenswert ist noch die Anordnung des An-/Ausschalters, der am hinteren Ende der Lampe eingelassen ist und somit dafür sorgt, dass die K3 wunderbar in der Hand liegt.  So besteht zum Beispiel nicht die Gefahr, dass man einen Schiebe- oder Drehschalter beim Tragen der Lampe ungewollt nutzt und sich somit selber “ausknipst”. Weitere Eigenschaften der Taschenlampe: der Speed-Fokus (mit dem man einhändig zwischen defokussiertem und fokussiertem Lichtkegel hin- und herschalten kann), hartvergoldete Kontakte, eine Batterielebensdauer von über 50 Stunden (nicht getestet) und eine LED-Lebensdauer von über 100.000 Stunden (ebenfalls nicht getestet). Zudem ein “spritzwassergeschütztes Gehäuse”, was uns direkt zum “Härtetest” führt…

Die LED Lenser K3 im Härtetest

LED LENSER K3 im Härtetest

LED LENSER K3 im Härtetest

Fazit

Ich bin rund herum begeistert und beeindruckt von der LED LENSER K3 und ihrer Leuchtkraft. Da ich lediglich die kleinste Taschenlampe der LED LENSER Serie testen konnte, bin ich auf die Testberichte der großen Geschwister sehr, sehr gespannt. Im Preis/Leistungsverhältniss ist die Taschenlampe in meinen Augen das Beste, sieht man mal von anderen Produkten der serie ab, was es derzeit zu kaufen gibt. Für schlappe 19,90 EUR ist dieses kleine Wunderwerk für Jedermann erschwinglich und kann somit größere Taschenlampen anderer Hersteller, in Sachen Mobilität und Leuchtkraft, buchstäblich in die Tasche stecken. Allerdings würde ich das Produkt eher in die Kategorie “Professionelle Werkzeuge” stecken, da die sinnvollen Anwendungsgebiete für derart helle Taschenlampen sicher im Rettungswesen, im Untertagebau oder bei wissenschaftlichen Begehungen von Höhlensystemen interessant sind. Vor Kleinkindern würde ich die Taschenlampen gut wegschließen. Zu groß die Gefahr das Sie sich blenden und damit die Augen verderben. Gleiches gilt beim Einsatz im Freien… Aufpassen! Ich habe es nicht ausprobiert… hehe… aber einen Auto- oder Fahrradfahrer könnte man damit wahrscheinlich dermassen blenden, dass derjenige vor Schreck sein Gefährt im Graben versenkt. Ihr solltet es also tunlichst vermeiden andere Personen direkt in die Augen zu leuchten.

Die LED LENSER K3 bekommt, unabhängig ob bezahltes Review oder nicht, meine uneingeschränkte Empfehlung. Wenn Ihr also eine gute Taschenlampe braucht: LED LENSER.

tool: feedscrub.com - rss feed spamfrei?

tool-feedscrubFeedscrub.com ist ein Dienst, der es einem erlaubt seine RSS Feeds im Zaum zu halten. Ermöglicht wird das ganze durch einen “trainierbaren Filter”, der von FeedScrub zwischen RSS Feed und Feedreader geschaltet wird. Man markiert dann die Nachrichten, die für einen interessant sind und verwirft die unrelevanten News. Der Filter lernt dazu und irgendwann werden nur die für einen relevanten Information an den Feedreader weitergereicht. Somit kann man sich den unwichtigen News und Artikeln (also RSS Feed Spam quasi) bequem entledigen.

Feedscrub.com befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase, d.h. eventuell funktioniert noch nicht alles so, wie es soll. Die Registrierung ist derzeit nur per “invite” (Einladung) möglich, d.h. man schickt eine E-Mail ab, in der Hoffung, dass man für den Dienst zugelassen wird. Das hat in meinem Fall recht fix funktioniert. Nach ca. 14 Stunden hatte ich die E-Mail mit dem Invite-Code im Postfach.

Nach der Anmeldung hat man die Möglichkeit Feeds zu adden. Für die kostenlose Registrierung ist die Anzahl leider auf drei(!) Feeds beschränkt, was natürlich etwas ärmlich ist. Alleine in meinem Feedreader stauen sich an guten Tagen mehr als 150 Feeds, und wahrscheinlich sieht es bei Euch ähnlich aus. Durch max. 5 Empfehlungen an Freunde, die dann Feedscrub nutzen, kann man die max. Anzahl auf acht Feeds erhöhen. Das würde bei mir aber immer noch hinten und vorne nicht reichen. ;)

tool-feedscrub-1

Kosten?

Für Feedjunkies wie mich besteht die Möglichkeit seinen Account einem kostenpflichtigen Upgrade zu unterziehen. Es stehen zwei Pakete zur Auswahl:

Auf den ersten Blick mag das etwas “heftig” erscheinen, aber im Endeffekt brauch man nur die Feeds, die eine hohe Artikeldichte haben, über Feedscrub laufen zu lassen. Mit der Basis-Version kann man klarkommen, wobei hier eine höhere Anzahl für $5 im Monat wünschenswert wäre. Bei einer Anzahl von 25 Feeds würde ich eventuell zuschlagen.

Mit etwas Aufwand sparen…

Inwiefern das Tool cheatfähig ist, habe ich noch nicht getestet. Rein theoretisch könnte man mit mehreren Anmeldungen und E-Mailadressen den kostenpflichtigen Part aushebeln. D.h. E-Mail1 / 3 Feeds + E-Mail2 / 3 Feeds + E-Mail3 / 3 Feeds + E-Mail4 / 3 Feeds = 12 Feeds. Ist halt etwas aufwenig und unkomfortabel, müsste aber auch funktionieren.

Feedsharing?

Im Moment stehen Online die Verknüpfungen zu Newsreader Newsgator, Google Reader und netvibes zu Verfügung. Aus den Links kann man sich den gefilterten Feedscrub-Feed extrahieren und dann auch in einem lokal installierten Feedreader abbonieren.

Der Link sieht dann in etwa so http://feeds.feedscrub.com/inbox/

7a53094b212487decf011c0b90c25644416d67f9 aus…

Da die Feeds anscheinend nicht gesichert, bzw. frei zugänglich sind, könnte man hier ein Feedsharing mit den Kollegen oder Kumpels, sofern die Interessen die selben sind, initiieren. Einfach den Link weiterreichen. Voilà.

Wie FeedScrub funktioniert…

Kommen wir noch einmal auf das Tool selbst zurück. Wie funtkioniert FeedScrub eigentlich? Im Prinzip sehr simpel. Im Grunde genommen wie ein Spam- oder Junk-Mail Filter. Hat man seine Feeds hinzugefügt (siehe oben), wechselt man in den Reiter “Train Filter”. Hier wird nun der komplette Inhalt der Feeds, die man filtern möchte angezeigt. Pro Artikel hat man nun die Möglichkeit zu “Speichern” (Save) oder den Artikel “wegzuschrubben” (Scrub), also zu verwerfen. Der Filter checkt mit der Zeit, das z.B. wenn Ihr alle “Politik News” aus einem Feed mit Scrub markiert, das Euch das Thema Politik nicht die Bohne interessiert. Also recht übersichtlich…

tool-feedscrub-2

Fazit

Interessanter Dienst, den ich auf alle Fälle mal einem Langzeittest unterziehen werde. Die Oberfläche ist simpel und verständlich, die Funktionen auf das Nötigste reduziert. Gefällt mir bis dato gut. Über die Qualität des Filters kann ich derzeit noch keine Aussagen treffen, dafür muss noch etwas Wasser den Rhein hinunterfießen. Außerdem bin ich gespannt, wie es mit den Subscriber zahlen bei FeedScrub in den nächsten Wochen und Monaten anläuft. Wie gesagt, finde ich $5 für 10 Feeds etwas heftig, wenn man schon mit 5 Invites auf kostenlose 8 Feeds kommen kann. Für 2 Feeds mehr dann fünf Dollar zu investieren ist schlichtweg unverständlich. Da müsste FeedScrub noch etwas nachlegen. Alles unter 20 Feeds wäre in meinen Augen Unsinn.

bloggerei.de : feed valide oder nicht valide… ja was nun?

bloggerei feed

Ich mag Bloggerei.de. Ein netter Dienst über den man das ein oder andere interessante Blog entdeckt, oder aber den ein oder anderen Leser ziehen kann. Was mich in letzter Zeit aber tierisch nervt - entweder mein RSS Feed ist nicht valide, oder er ist es. Bloggerei meint: nee, nee! Der Feed ist nicht valide. Der W3C Feed Validation Service sagt Glückwunsch! Dieser RSS Feed ist valide. Ja was nun? Könntet Ihr Euch bitte mal einig werden?!

Kennt jemand das Problem, bzw. hat das gleiche hin und her mit Bloggerei.de?

cartoonizer

cartoonizer

Nettes Tool: Cartoonizer - Funky ways to express yourself!

urks tv

Ja, ich bin im Fernsehen. Dank Kyte.tv habe ich die Möglichkeit Euch live von überall mit meinem mobilen Knochen zu berichten. Via Stream, Video, Bild und Ton. Hört sich traumhaft, oder? … jetzt muss ich nur noch den “Hot Button” installieren, mir eine kostenpflichtige 0900 oder 0137 Servicerufnummer organisieren und jeden Tag eine Quiz-Sendung für Gehirnamputierte machen… muuuuuhahahaha… “furchtbar werde reich ich sein, junger Obi Wahn(!)”… soweit der Plan für die Weltherrschaft! :)

Mal im Ernst… ich spiele gerade bissl mit Kyte.tv rum und irgendwie macht es Spass.

Werde bei Gelegenheit mal etwas mehr dazu schreiben…

Link zum urks TV : http://www.urks.de/urks-tv/


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