dann fängt der tag doch gleich prima an…

Wenn man seinen Desktop PC am Morgen hochfährt und nach mehrmaligem Booten die Kiste immer wieder in den gleichen Bluescreen läuft… dann meine lieben Freunde… ja dann fängt der Tag doch gleich prima an… *grml’*!$&%*

Bluescreen

Bluescreen

Die Grafikkarte scheint heil zu sein, die Festplatte ist augenscheinlich auch ok. Ohne Grund von jetzt auf gleich… Zack! Gott sei Dank mache ich regelmäßige Backups… mal schauen ob eine Neuinstallation hilft… eigentlich hatte ich noch andere Pläne für das Wochenende.

Der PC muss morgen wieder laufen, sonst ist meine kleine Tochter die ganze Woche unglücklich… kein funktionierender PC - keine Videokonferenz. Das kann ich natürlich nicht zulassen…

aus neu mach alt…

Ich hatte mir ja einen Holzschuppen gezimmert. Das Projekt ist so gut wie fertig. Das Dach ist mittlerweile drauf (Teerpappe) und dicht, eine Tür ist zusammengeschraubt und funktioniert - fehlte nur noch der Anstrich.

Den habe ich mir für heute vorgenommen. Eine Sache von 30 min., Sprühbehalter mit Düse, ca. 10l Farbe (60 qm²), vermummen (man beachte das Foto) und los… nein, nicht zur Demo Steine schmeissen…

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holz vor der hütte…

Wer jetzt hier eine Abhandlung über weibliche Geschlechtsorgane vermutet, der liegt falsch. Mir ist einfach nichts besseres eingefallen und “sex sells”eben. :)

Seit unserem Einzug ins Haus, im März 2005, lagert das Brennholz für den Kaminofen einfach auf der Wiese, abgedeckt mit Teerpappe. Das hat mich von Anfang an etwas gestört, da a) das Holz von unten permanent Feuchtigkeit zieht, b) die unteren Scheiter vor sich hin rotten und c) sich massig Ungeziefer im Holz angesiedelt hat. Neben dem Dreck holt man sich so auch permanent alle möglichen Arten Ungeziefer in die eigenen vier Wände. Schluss damit…

An den letzten zwei Wochenenden habe ich das Projekt “Holzschuppen” in Angriff genommen. Erst ausgemessen (3 x 4 m) und dann mit dem Spaten sechs Löcher gebuddelt (40×40x50 cm). Vier Sack Zement, ein bisschen Sand und Kies, rein in den Betonmischer und die Fundamente mitsamt den Manschetten (VA-Stahl) gegossen. Das ist nicht so der riesige Aufwand und binnen 2-3 Stunden erledigt.

Nachdem die Fundamente ausgehärtet sind, hatte ich mir ein paar Balken (ca. 25x 3m à 9×9cm), simples Bauholz, organisiert. An Material braucht man außerdem für das Gerüst und die Verkleidung ca. 40 Eckwinkel (am besten aus VA-Stahl), 12 Gewindestangen M10 à 20cm (gibts auch als lfd. Meter) + Muttern, ca. 60m² Schalholz (4m x 20 cm x 2 cm, 4m x 15cm x 2 cm), 2 Kasten SPAX 4,5×70, 1 Kasten simple Eisennägel (4,5×70), Teerpappe für das Dach, ein paar Beschläge für die Tür und Holzschutzlasur um den Schuppen Wetterfest zu machen. Fertig. Im Prinzip war es das schon.

Noch ist das Holz vor der Hütte gelagert. Die Teerpappe muss noch drauf, der Schuppen muss noch angepinselt werden und eine Tür ist noch basteln… also nur noch Kür. hlozhuette

eeepc - dein kleiner freund und helfer

Nachdem ich schon einiges über die kleine, kostengünstige Wundermaschine gehört hatte, musste ich sie auch einfach einmal ausprobieren - den EeePC von ASUS. Bei Amazon war gerade wieder eine Ladung verfügbar und so habe ich nicht lange gefackelt: ein ASUS EeePC Modell 701 mit 4GB HD in schwarz , eine HD-SD 8GB und ein 2GB RAM-Riegel (Speichereweiterung von Kingston). Summa summarum ca. 350,00 EUR (299,00 EUR der EeePC). Ein USB Slimlaufwerk von LG hatte ich bereits. Bei Kauf wären da ca. 80 EUR noch on Top gekommen.

Das gute Stück hatte ich vor ca. drei Wochen dann das erste Mal in Händen. Angeschmissen. Läuft einwandfrei. Das Xandros Linux (Betriebssystem) mit den vorinstallierten Applikationen (Firefox, Open Office, Thunderbird, etc.) reicht eigentlich völlig zum Arbeiten aus. Ich bin aber Geschmacklos, bzw. schmerzfrei und musste die kleine Maschine gleich platt machen und ein Windows XP draufbügeln. Warum? Keine Zeit und Lust mich derzeit mit Linux vertraut zu machen. Wenn ich schon überlegen muss, wie das zum Beispiel mit der Installation von Applikationen und Programmen unter Linux funktioniert, bzw. wie ich den Cisco VPN Client eingebunden und konfiguriert bekomme… nein, nein Danke. Lieber schmerzfrei mit XP und den 500 Sicherheitsupdates leben… funktioniert auch Prima.

EeePC - Entspannt arbeiten im ICELeider hat man aber nur 4GB auf der kleinen Platte zu Verfügung, d.h. Bytes sparen wo es nur geht. Ein schönes Tool für eine angepasste WindowsXP Installation ist nLite, das spart schon ein paar hundert MB bei der Installation des Betriebssystems (OS). Der ganze überflüssige Ballast, den XP von Haus aus mitbringt, wird somit erst gar nicht erst installiert. Die Platte NTFS formatieren, nachher komprimieren, ein paar Tweaks in der Systemsteuerung (Systemwiederherstellung ausschalten, etc.) und Installationsdateien gnadenlos löschen… Office drauf (Excel, Word, PPT und Outlook), VPN Client, Blogdesk, SnagIT, WinRAR, Adobe Reader, PDF Creator, Skype, VLC, Notepad++, Virenscanner, FireFox 2.x, den HotSpot Manager und das war es. Einiges davon ist als PortableApp verfügbar und kann schmerzfrei auf der 8GB SD-Karte ausgelagert werden, damit die Systemplatte nicht allzu sehr gefüllt wird.

Der Einbau des 2GB RAM Riegel ist easy. EeePC einfach auf der Rückseite aufschrauben und dabei darauf achten, dass man das Garantiesiegel nicht beschädigt. Das lässt sich mit einer spitzen Klinge einfach entfernen und nachher an gleicher Stelle wieder problemlos fixieren. Den 512MB Riegel raus und die 2GB in den Slot einführen. Man muss lediglich darauf achten, das man a) gerade nicht massiv statisch aufgeladen ist und b) der Riegel richtig einrastet.

Das war es schon. Fertig ist die kleine Rennmaschine. Nach gut drei Wochen im Test, bin ich schlichtweg begeistert. Für mich ist das Teil, aufgrund der Pendelei, ideal. Faszinierend klein. Leicht. Für ein paar Stunden im ICE wie gemacht und für das Preis / Leistungsverhältnis unschlagbar…

Auszusetzen gibt es nicht viel. Die Auflösung ist mit 800×480 Pixel etwas gewöhnungsbedürftig, aber das stört unterwegs nicht weiter, und die Tastatur ist für dicke Finger etwas mickrig. Nach einer Eingewöhnungsphase ist aber auch das kein Thema mehr. Bisher bin ich recht zufrieden mit dem kleinen Freund und Helfer… mehr die Tage.

erholsame wochenenden…

… sehen anders aus. Freitag Abend 21:00 Uhr aus München nach Hause kommen. Koffer auspacken, Essen einfahren, nach einer harten Woche und einer miesen Bahnfahrt total geschlaucht auf der Couch zusammensinken.

Samstag 7:30 Uhr Frühstück, eine Stunde mit Töchterchen spielen, dann ab in die Bau-Klamotten um die Dachkonstruktion für einen neuen Viehstall bei meinen Schwiegereltern aufzurichten.

impressionen

Kurz nach 19:00 Uhr den Hammer fallen lassen, Werkzeug wegräumen, nach stundenlangem rumschleppen von tonnenschwerem Holz erste Schmerzen im Rücken haben, mit Töchterchen spielen, Töchterchen ins Bett bringen, Duschen, Couch und dann totale Bewegungsunfähigkeit. Man(n) ist halt, als Tastatur-Jockey, das Wuchten schwerer Lasten nicht gewohnt…

Sonntag morgen, wach werden, nach einem Kran schreien der einem aus dem Bett hievt, weil Rückenschmerzen immer noch latent vorhanden, Frühstück, Duschen, Töchterchen beschäftigen, in Anzug schälen, zur Kommuniunfeier vom Patenkind fahren, in die Kirche pilgern, eineinhalb Stunden auf harten Holzbänken katholische Rythmusgymnastik, zur Feier marschieren, Mittagessen, Smalltalk, Kaffeetrinken, Smalltalk, Heimfahrt, Koffer packen, mit Töchterchen spielen, Abreise nach München… und der Rücken zwickt immer noch. Ich bitte um eine Runde Mitleid… hopp! hopp!… DANKE!


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