überleben in bayern - oa Leberkas’ Semmel
Aus der Reihe “Überleben in Bayern” der Survival Guide für Hessen und andere Bundesbürger. Heute: oa Leberkas’ Semmel [Ein Brötchen mit einer Leberkäs-Scheibe]
Eigentlich heißt der bay’rische Döner ja “Leberkas’ Semmel”. Was für Berlin der Döner ist in München der Leberkäs. Es gibt kaum eine warme Mahlzeit, die man a) an jeder Ecke und b) günstiger bekommt als das Stück Fleisch im Brötchen… sorry… in der Semmel. In der Nähe unserer Firma ist ein REWE, der eine “warme” Fleischtheke betreibt. Zum Mittagessen kann man sich da “schnell mal was” holen.
Sowas zum Beispiel…

Sieht zwar nicht so lecker aus , die Semmel, schmeckt aber prima und vor allem der Preis ist fair: 1,10 EUR. Da kann man nicht meckern.
Das Zeug auf dem Leberkäse ist übrigens “süsser Senf”. Auch wenn es aussieht wie Bröckelhusten kann man die “Substanz” echt essen. “Das ißt man hier so…”, haben jedenfalls die Kollegen bei meiner Ankunft hier - vor gut einem Jahr - gesagt. Merke: den mittelscharfen Senf gibt es auf Nachfrage ebenfalls. Meist wird er unter Räuspern und Kopfschütteln ausgehändigt. Scheint in Bayern ein ähnliches Verbrechen zu sein, wie Bier mit Cola zu mixen.
… und demnächst: das “Fleisch’pflanzerl”.



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23. April 2009 um 09:08 |
Da machste mir neidisch, wa!
Leberkaassemmeln sind echt genial, wobei man mir am Viktualienmarkt erklärt hat, dass man den Kaas auch mit dem mittelscharfen Senf essen würde als Bayer…
der süße sei ja hauptsächlich für die Weißwürscht…
hach, jetzt hätt ich Lust auf ne Tour durch München….