ich habe es getan…
… und eben eine Portion “Zombie-Geschnetzeltes” bei Amazon bestellt: Resident Evil 5 für die XBox 360. Bei der unsachlichen “Killerspiel”-Debatte, die schon wieder ohne jedes Niveau in diesem Land geführt wird, kommt Resident Evil ja praktisch auf den Punkt in den Handel. Ich rechne es Capcom hoch an, dass sie die Werbekampagne für das Game nicht abgeblasen haben und nach dem Motto “Jetzt erst recht!” den Werbedruck sogar noch erhöhen. Die Demo hatte mich überzeugt. Ich bin jetzt einfach auf den neuen Teil der Resi-Serie gespannt.
… so und jetzt entschuldigt mich. Nach dem ich den ganzen Tag mit meiner Tochter LEGO-Duplo Tierchen und Türmchen gebaut, gemalt, Kinderbücher hoch- und runtergelesen, Rolf Z. und seinen Freunden zugehört habe, werde ich mich jetzt erstmal bei einer Runde Gears of War 2 (in DE nicht erhältlich), Bad Company oder Dead Rising (in DE auch nicht erhältlich) entspannen und so richtig ein auf “asozial machen”… danke PlayAsia und all Ihr anderen Importeure und Versender! Ach und Kaufhof… mir egal das Ihr USK/FSK 18 Titel aus dem Sortiment nehmt… total egal… echt… a) kann ich mir die Sachen woanders bequem bestellen und b) so ist wenigstens sichergestellt, dass Eure Mitarbeiter keinem Minderjährigem die falschen Titel aushändigen (wie wahrscheinlich wie bei anderen Händlern tausendfach im Vorfeld geschehen). Aber Vorsicht! Counter-Strike, die vorgeschobene Mutter allen Übels, ist USK 16 eingestuft. Wenn Ihr schon konsequent sein wollt - lieber Kaufhof - dann bitte richtig! Stampft doch bitte gleich die Spiele- und Film-Abteilungen bei Euch ein, dann weiss ich in Zukunft, das ich wegen dieser Medien nicht mehr bei Euch vorbeischauen muss. Diese zerstückelten Sortimente finde ich persönlich nämlich lächerlich…
Im Test: LED LENSER K3
[Trigami-Review] Freunde der Nacht, die Nacht wird zum Tag! Hört sich pathetisch an, ist aber so! Die LED LENSER K3 im Test: eine LED-Taschenlampe, für die der Begriff “Lampe” ein echtes Understatement ist. Jetzt mag der ein oder andere Leser denken… Häh? Taschenlampe? Was soll das den? Einschalten! Leuchtet! Ausschalten leuchtet nicht! Ja ganz so einfach ist es nicht. In diesem kleinen Wunderwerk der Technik steckt echte, deutsche Ingenieurskunst und die Bemühungen von 18 Monaten Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die ich mit dem Beitrag einfach würdigen will. Warum? Weil mich das Produkt - ohne dem Artikel vorweg greifen zu wollen - einfach überzeugt hat!
Fangen wir an… ich habe die LED LENSER K3 zum Testen zugesendet bekommen. Der kleine Wunderzwerg ist das kleinste Produkt der LED LENSER Serie des Unternehmens Zweibrüder Optoelectronics GmbH aus Solingen. Zunächst war ich über die Größe der Taschenlampe etwas irritiert. Ich hatte ein etwas größeres Paket erwartet und zauberte ein Etui aus dem Postumschlag, das mir auf den ersten Blick etwas mickrig vorgekommen ist. Nach dem Auspacken blickte ich auf ein “Taschenlämpchen”, das ganze 68mm Länge und 34 Gramm (!) - ein gefühltes Nichts - auf den Tisch bringt. Um Euch mal ein Gefühl für die Größe zu geben, habe ich die Taschenlampe einmal in Relation zu einer handelsüblichen Zigarettenschachtel abgelichtet.

LED Lenser K3 Größe
Die LED LENSER K3 ist also ultra-portable und passt in jede Hosentasche, bzw. mit Schlüsselring auch an jeden Schlüsselbund. Praktisch, auch wenn das noch nicht innovativ ist.
Vorbereitung
Da es in den späteren Abendstunden in dieser Jahreszeit noch zappenduster in unseren Breitengraden ist, will ich die K3 gleich testen. Ich bestückte die Taschenlampe mit den vier mitgelieferten Knopfzellen (4x AG13 à 1,5V DC). Aufschrauben (schnell und einfach), Knopfzellen rein und los gehts. Denkste! Die Taschenlampe blieb duster. Ich Döspaddel hatte die Knopfzellen falsch herum ins Batteriefach gesteckt. Ich gebe es zu… ich bin einer der Typen, die erst einmal auf die Gebrauchsanweisung verzichten und einfach loslegen. In diesem Fall ein Fehler. Auf dem Gehäuse war leider kein +/- zu finden, weswegen ich die Taschenlampe auf “Gut Glück!” bestückt habe. Nach einem Blick in die mitgelieferte Gebrauchsanweisung - ein simples Faltblatt mit den wichtigsten Informationen - war der Fauxpas schnell beseitigt. Test - funktioniert! Puh! Taschenlampe heil. Auch wenn in der Anleitung steht…
Achtung! Wenn Sie neue Batterien einlegen, beachten Sie unbedingt die Polaritätsmarkierungen (+) und (-) im Batteriefach. Andernfalls besteht eventuell die Gefahr, dass Batterien beschädigt werden und explodieren!
… es ist (zum Glück) nichts passiert, die Batterien samt Taschenlampe sind mir nicht um die Ohren geflogen, die LED Technik hat es überlebt und “die Polaritätsmarkierung” war im Batteriefach der K3, nach genauerem Hinsehen, dann doch zu finden. Prima. Da muss ich mir an die eigene Nase fassen. Mein Fehler. Die ist aber auch klein die K3…

LED LENSER K3
Im Praxistest
Für meinen ersten Test schnappe ich die neue LED LENSER K3 und eine handelsübliche, etwa 500 Gramm schwere, VARTA Taschenlampe (müsste Baujahr 2004 sein), ein Modell der etwas größeren Art. Tür auf, raus in die Dunkelheit, Taschenlampen an. Erste Reaktion: BOAH! Das wird ein ungleicher Test. Nach dem Einschalten beider Taschenlampen war nach 2 Sekunden klar wer hier ganz klar das Rennen machen wird: der kleine Powerzwerg aus Solingen: die K3.
Ich bin leider kein Foto-Experte. Nachtaufnahmen gehören nicht zu meinen Stärken, sonst hätte ich Euch den Unterschied der Leuchtkraft beider Taschenlampen gerne auf einem Foto gezeigt. Was die K3 leistet ist wirklich beeindruckend, ob im defokussierten Sparmodus oder im fokussierten, ich nenne ihn liebevoll “Suchscheinwerfer Modus”. Diese Fokus-Funktion, in der das Licht punktuell gebündelt wird, ist meiner Meinung nach die eindruckvollste Sache an dieser LED Taschenlampe. Man(n) hat das wirklich das Gefühl einen kleinen Suchscheinwerfer in der Hand zu halten. Die Reichweite des Lichtkegels liegt bei weit über 50M, die Strecke konnte ich per Fuss auf ein feststehendes Gebäude ungefähr nachvollziehen… da kam keine der von mir im Haus zusammengesuchten Taschenlampen, darunter auch eine kleine Maglite, mehr mit. Unbeschreiblich mit welche einer Intensität LEDs leuchten können… so blöd es sich anhört: es macht Spass!
Also hechtete ich mit der K3 durchs Betriebsgelände meines Schwiegervaters (Landwirt) und leuchtete was das Zeug hält. Da wir relativ weit draußen wohnen, ohne direkten Nachbarn, blieb mir dann auch ein Besuch der Kollegen in Grün/Weiss - oder tragen sie jetzt schon überall blau? - erspart. Aus der Entfernung betrachtet muss mein Lichtspektakel für Außenstehende gewirkt haben wie ein Einbrecher auf Droge, der durchgeknallt mit seiner Taschenlampe durch die Wildnis irrt. Was gibt es außer der beeindruckenden Leuchtkraft der LED Taschenlampe noch zu berichten? Als Leselampe eignet sich die Taschenlampe ebenfalls super. Das Licht hat ist relativ natürlich und blendet, je nach Druckvorlage, nicht wesentlich.Erwähnenswert ist noch die Anordnung des An-/Ausschalters, der am hinteren Ende der Lampe eingelassen ist und somit dafür sorgt, dass die K3 wunderbar in der Hand liegt. So besteht zum Beispiel nicht die Gefahr, dass man einen Schiebe- oder Drehschalter beim Tragen der Lampe ungewollt nutzt und sich somit selber “ausknipst”. Weitere Eigenschaften der Taschenlampe: der Speed-Fokus (mit dem man einhändig zwischen defokussiertem und fokussiertem Lichtkegel hin- und herschalten kann), hartvergoldete Kontakte, eine Batterielebensdauer von über 50 Stunden (nicht getestet) und eine LED-Lebensdauer von über 100.000 Stunden (ebenfalls nicht getestet). Zudem ein “spritzwassergeschütztes Gehäuse”, was uns direkt zum “Härtetest” führt…
Die LED Lenser K3 im Härtetest
- Test 1: Fallen lassen aus 1,5 m Höhe auf normale Pflastersteine - bestanden.
- Test 2: Fallen lassen aus ca. 3m Höhe auf normales Pflaster - bestanden. Lediglich eine kleine Schramme im Gehäuse war nach eindringlicher Untersuchung festzustellen. Jede andere handelsübliche Taschenlampe hätte sich hier in 1.000 Bestandteile zerlegt.
- Test 3: Wirklich Wasserdicht? Jawohl! Ich habe die LED LENSER einfach in einer handelsüblichen Wasserflasche versenkt und gute 10 Minuten vor sich “hindümpeln” lassen. Kein Problem. (siehe Bild). Das Gehäuse blieb absolut dicht. Spricht ebenfalls für die gute Verarbeitung.

LED LENSER K3 im Härtetest
Fazit
Ich bin rund herum begeistert und beeindruckt von der LED LENSER K3 und ihrer Leuchtkraft. Da ich lediglich die kleinste Taschenlampe der LED LENSER Serie testen konnte, bin ich auf die Testberichte der großen Geschwister sehr, sehr gespannt. Im Preis/Leistungsverhältniss ist die Taschenlampe in meinen Augen das Beste, sieht man mal von anderen Produkten der serie ab, was es derzeit zu kaufen gibt. Für schlappe 19,90 EUR ist dieses kleine Wunderwerk für Jedermann erschwinglich und kann somit größere Taschenlampen anderer Hersteller, in Sachen Mobilität und Leuchtkraft, buchstäblich in die Tasche stecken. Allerdings würde ich das Produkt eher in die Kategorie “Professionelle Werkzeuge” stecken, da die sinnvollen Anwendungsgebiete für derart helle Taschenlampen sicher im Rettungswesen, im Untertagebau oder bei wissenschaftlichen Begehungen von Höhlensystemen interessant sind. Vor Kleinkindern würde ich die Taschenlampen gut wegschließen. Zu groß die Gefahr das Sie sich blenden und damit die Augen verderben. Gleiches gilt beim Einsatz im Freien… Aufpassen! Ich habe es nicht ausprobiert… hehe… aber einen Auto- oder Fahrradfahrer könnte man damit wahrscheinlich dermassen blenden, dass derjenige vor Schreck sein Gefährt im Graben versenkt. Ihr solltet es also tunlichst vermeiden andere Personen direkt in die Augen zu leuchten.
Die LED LENSER K3 bekommt, unabhängig ob bezahltes Review oder nicht, meine uneingeschränkte Empfehlung. Wenn Ihr also eine gute Taschenlampe braucht: LED LENSER.
- Link zur Produktserie: LED LENSER Serie
- Link zum Hersteller: Zweibrüder Optoelectronics
- Interessante Links zum Thema: Produktvideo LED LENSER auf Youtube, LED (Wikipedia)
ich bin hacki der specht…
… komm her, Du Rinde! Ja, heute war wieder “Wald-Tag”, wie die vergangenen Samstage auch. Am frühen Morgen ging es wieder in die hessischen Wälder zum fröhlichen Brennholz hacken / sägen / spalten. Heute waren es nur 6 Stunden und ich fühl mich richtig gut nach der körperlichen Betätigung. Der Rücken ächzt nicht, die Füsse und Beine schreien nicht nach der Senkrechten Waagerechten (z.B. Couch) und die Arme sind auch noch fit. So langsam scheint sich mein Organismus wieder an die körperliche Arbeit zu gewöhnen. Cool…
Nächstes Wochenende geht es wieder in die Natur… Ihr wisst schon… Holz und so…
amoklauf winnenden - was soll man dazu noch schreiben…
… die ganze Welt berichtet darüber. Amoklauf Winnenden. Wieder eine Schule. 17 15 Tote, darunter viele Jugendliche. Der Täter selbst noch Minderjährig. Unauffällig. Ruhiger Typ. Freundlich. Nett. Normales soziales Umfeld. Keine Anzeichen auf diese Explosion von Gewalt. Papa Sportschütze. 15 Waffen, davon eine zugänglich - eine zuviel. Was soll man dazu noch schreiben…
Die ganze Welt ist entsetzt und berichtet über den Amoklauf. Von Al Arabia (Fernost) bis New York Times (USA), von CCTV (China) bis zum NZ Herald (Neuseeland). Ich möchte da nur sagen: Mein Beileid an die Hinterbliebenen. Als Vater kann ich nur Erahnen was Eltern von Kindern die die Schule besuchten heute durchgemacht haben.
Was bleibt von dieser Tat? Einige Tage wird das Ereignis noch durch die Medien geistern, Erklärungen werden gesucht, wahrscheinlich nicht gefunden und dann erfunden, Politiker werden das Thema in Wahlzeiten wieder für populistische Forderungen nutzen, irgendwelche Experten werden wieder durch die Talkshows geistern, es wird eine ganze Menge Unsinn geredet werden, Gesetze werden verschärft oder nicht (je nachdem wie stark die Lobby ist), Videospiele und Action/Horror-Filme werden wieder ins Kreuzfeier geraten und damit ganze Industriezweige, usw…
Ich bin gegen die Verdammung von Medien wie (Gewalt)Videospielen und (Gewalt)Filmen, auch die haben Ihre Daseinsberechtigung. Wer weiss für wieviele Wahnsinnigen genau diese Medien ein Ventil sind um sich “abzureagieren”? Ich - ein normaler Durchschnittsbürger (nehme ich jetzt mal an) - spiele die Sachen auch hin und wieder gerne. Ebenso die Verschärfung von Gesetzen, wie z.B. das Waffengesetz… nach Erfurt wurde massig in diese Richtung unternommen. Fazit: hat alles nichts gebracht. Der Vater hat eine Pistole nicht weggeschlossen - ein Fehler. Ein menschlicher noch dazu. Wahrscheinlich einfach vergessen.
In mir reift einfach die Erkenntnis das man sich vor sowas nicht schützen kann! Selbst der Staat wird es nicht richten können. Wenn bei Jemand die Sicherungen durchbrennen, dann kann man nur hoffen das niemand in der Nähe ist, sich die Opferanzahl begrenzt und die Polizei schnell reagieren kann. Siehe Alabama, USA gestern, als ein 30jähriger zehn Menschen aus dem Leben geschossen hat. Motiv auch hier unbekannt…
Es lässt sich nicht verhindern. Was denkt Ihr darüber?
impressionen vom wochenende - holzmich’l reloaded
Ein paar Impressionen vom Wochenende. Es ging mal wieder in den Wald zum Brennholz machen, wie eigentlich jedes der letzten Wochenenden. Sieben Stunden Holz hacken, yeah! Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen - es hatte die Woche über getaut und geregnet - war es doch mal wieder eine willkommene Abwechselung. Ein paar Bilder habe ich der Galerie hinzugefügt…
Die Wii Fit machte mich nach der Tortur am Nachmittag um ganze 9 Jahre jünger… binnen 24h Stunden hat das Stück Software aber gehörig seine Meinung geändert (gestern waren es ja noch 51 Jahre). Laut dem Programm bin ich gut 1,2 kg leichter, habe meinen BMI um 0,7 Punkte verbessert und mein Alter auf errechnete 42 verjüngt. Da sag noch einer körperliche Arbeit wäre nicht gesund. Wenn das Ding jetzt noch Fagen würde wie “Alt” man(n) sich nach so einem Tag fühlt, dann hätte ich heute locker die 70er Marke angegeben. Nach permanenten Bücken nach Holzscheiten, wuchten von Holzklötzern auf den Hackklotz und permanenten schwingen der (Spalt-)Axt fühlt sich der Rücken an wie Gummi und die Oberärme wie Granit.
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