aua… aua…

Kein Blog-Eintrag am Wochenende?! Yo! Genau! Ich habe das Wochenende und den heutigen Montag exzessiv für Arbeiten rund ums Haus genutzt… jetzt bin ich bewegungsunfähig. Man(n) ist halt nichts mehr gewohnt… aua aua.

Größeres Update morgen… wenn die Schmerzen nach lassen… Saaaaaaaaannnnnniiiiiiiiiiiii! ;)

orange macht fröhlich… der beweis!

Orange macht fröhlich...
… was hiermit eindeutig bewiesen wäre. ;)

killerspiele: bundestag ist gegen ein verbot

Gestern, am 26.04.2007 ab ca. 15:30 Uhr, dikutierte der Bundestag, bzw. dessen Unterausschuss “Neue Medien”, in einem öffentlichen Expertengespräch den Umgang mit gewaltverherrlichenden Computerspielen. Das beim Ausschuss für Kultur und Medien angesiedelte Gremium geht der Frage nach, ob beim Jugendmedienschutz, bei der regulierten Selbstkontrolle oder im Strafrecht nachgebessert und so genannte Killerspiele verboten werden sollten.

Zu den geladenen Experten im Paul-Löbe-Haus, Saal E 300, gehörten:

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr auf der Internetseite des Bundestages.

Der Großteil der Teilnehmer sprach sich dabei gegen eine weiter Verschärfung der bereits bestehenden Regelungen aus. Ol’

Das freut. Langsam scheint man sich in politischen Kreisen mit der Thematik auseinanderzusetzen, sich Gedanken zu machen und diesen populistischen Aktionismus mal etwas zurückzufahren. Danke dafür…

Dabei wurde das im Jahr 2003 novellierte Jugendschutzsystem sogar als “genial” bezeichnet. Sowohl die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) als auch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) sehen keinen Raum mehr für weitere gesetzliche Änderungen.

Genial… so so. Wäre es, wenn sich der gesamte Handel (es gibt noch genügend schwarze Schafe) an die bestehenden Jugendschutzgesetze halten würde und die Spiele entsprechend Ihrer Altersfreigabe über die Ladentheke abgibt. Soweit gehe ich aber mit dem Gesetz von 2003 konform. Die bestehenden Regularien und Schutzmechanismen reichen völlig aus. Wenn sie denn eingehalten werden…

Des Weiteren ist wohl noch viel in Sachen Aufklärung… ich meine Computer- und Videospiele - nicht das Ding mit Bienchen und Blümchen… in deutschen Elternhäusern und in Schulen nötig, und die weitere Förderung der sogenannten “Medienkompetenz”. Es sind die älteren Generationen und viele meiner Altersklasse (so um die dreissig), die das Medium nicht verstehen.

Prof. Dr. Hartmut Warkus meinte: “Wenn ein Zwölfjähriger Counterstrike spielt, hat ein Erwachsener versagt.”

Richtig!

“Nur 5 Prozent der Computerspiele seien “Gewalt verherrlichend”. Die derzeitige Diskussion verunglimpfe unnötig einen ganzen Wirtschaftszweig, sagte der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unions -Bundestagsfraktion.

Nur unser aller Liebling, Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN), versuchte die Teilnehmer während der Anhörung wieder vom Gegenteil zu überzeugen. Es hätte mich auch gewundert, wenn nicht… ja, der gute Dr. Pfeiffer. Er hat wieder ein Video, das zusammengeschnittene blutige Szenen aus dem Spiel “GTA San Andreas” beinhaltet haben soll, vorgeführt und mit wilden Statistiken versucht, das Teufelswerk “Killerspiele” möglichst effektvoll an den Pranger zu stellen. Negative Einflüsse der “Killerspiele” auf die Jugendliche… und so… ich kann den Mann einfach nicht ernst nehmen. Sorry. Mir kommt es langsam so vor, als würde der Kriminologe seine ganz persönliche Vendetta, bzw. seinen Kreuzzug gegen unser Hobby führen.

Nach Abschluss der Veranstaltung verkündete die Junge Gruppe der CDU/CSU, dass eine weitere Verschärfung der gesetzlichen Regelungen derzeit als nicht sinnvoll angesehen wird. Stattdessen will man zu einer breiten Diskussion über die gestiegene Gewaltbereitschaft der Jugendlichen anregen.

Da liegt nämlich immer noch der Kern des Ganzen. Das ist ein allgemeins, gesellschaftliches Problem, bzw. Phänomen! Die Schuld an Jugendgewalt und Amokläufen einem einzelnen Medium in die Schuhe zu schieben, Herr Pfeiffer, ist nämlich zu einfach und unfair. Generell hat sich doch die Medienlandschaft in den letzten Jahren massiv gewandelt. Mittags im Fernsehen läuft überall nur noch Bullshit - wohin man schaut. Kernaussage quer durch alle Talkshows, in denen meist geistig Minderbemittelte vorgeführt werden, ist: Die Welt ist hart, gemein und lieblos. Du bist nichts Wert und jeder ist sich selbst der Nächste. Nachrichten zeigen jeden Tag Gewalt und deren Opfer. Eltern können ihre Kinder kaum noch betreuen, erziehen und sich um deren Belange kümmern, weil sie sich Tag und und Nacht den Hintern aufreissen müssen um einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. Da passiert es schnell, das die Kinder sich selbst überlassen werden. Meiner Meinung nach versagt die Politik in diesem Land seit Jahren, ob Sozial- und Familienpolitisch oder in Sachen Migration von ausländischen Mitbürgern und gerade derem Nachwuchs, der neben den deutschen Jugendlichen einen ebenfalls nicht unwesentlichen Beitrag zur Jugendgewalt leistet. In diesem komplexen Themengebilde scheinen einige Politiker und “Experten” schon lange den Durchblick verloren zu haben…

Es bleibt abzuwarten wie das öffentliche Expertengespräch die vorherrschende Meinung, gerade auch der sensationsgeilen Massenmedien, umbiegen wird. Letztendlich war es aber ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin gespannt und harre der Dinge, die da künftig noch kommen werden…

Quellen:

Eigene Beiträge zum Thema auf urks.de:

leserbefragung, blog design und so…

Yo, yo, yo! Heute habe ich die 20.000 Besucher Marke geknackt - nein, die Feierlichkeiten halten sich in Grenzen - und somit ist es an der Zeit kurz inne zu halten. Da es heutzutage “trendy” ist seine Leserschaft in die Gestaltung des Blogs mit einzubeziehen… Web2.0 und so… ihr wisst schon… darum seid ihr aufgefordert Eure Stimme abzugeben. Zack! Zack! Der neue Poll (rechte Spalte, bisschen weiter unten) ist gestartet, und ihr könnt nun abstimmen was Ihr in Zukunft auf urks.de des Öfteren lesen möchtet. Ob ich es schaffe mich daran zu halten, das steht auf einem anderen Blatt. Interessant ist es alle Mal. ;)

Des Weiteren habe ich mir vorgenommen mich an einem eigenen Wordpress-Theme zu versuchen. Aus aktuellem Anlass (dazu in einigen Tagen mehr…) habe ich da richtig “Bock” drauf. Außerdem spricht die Design-Bewertung von urks.de bei Bloggerei.de eine immer deutlichere Sprache. Bei 35 abgegebenen Stimmen liegt die Beurteilung bei dem “Almost Spring - Theme” nur bei 78%. Gut. Das ist immer noch ein knappes “befriedigend”, aber da geht noch was… schließlich ist das Theme in der Blogosspähre ziemlich ausgelutscht und das Grün nervt selbst mich langsam.

Soooo… dann mal los ihr da vor dem Bildschirm!

mein bermudadreieck

bermudadreieckWenn man vom Bermudadreieck (auch „Teufelsdreieck“) spricht, ist in der Regel ein Seegebiet gemeint, welches sich grob im westlichen Atlantik befindet und durch zahlreiche angeblich ungeklärte Vorfälle bekannt wurde, bei denen Schiffe, Flugzeuge oder ihre Besatzungen spurlos verschwunden sein sollen.

Ähnlich verhält es sich bei meinem persönlichen Bermudadreieck, dem sogenannten Projektdreieck, mit den Eckpunkten on-budget, on-time und on-quality. Vergleichbar mit dem berühmten Dreieck im Atlantik geschehen bei einigen - Gott sei Dank nicht bei allen - unserer Projekte auch seltsame Vorfälle und ungeklärte Vorgänge. Zeugen sprechen von Wurmlöchern, die einen in ein anderes Zeitkontinuum verfrachten und einem Monate wie Wochen erscheinen lassen, Stürmen und Hurrikans, die einem die Projektpläne durcheinander wirbeln, Klippen die umschifft werden müssen und Besatzungen, die einen Großsegler mit weniger Leuten steuern müssen, als ihnen lieb ist… Java - Entwickler verzweifelt gesucht…

Aber wir arbeiten daran. Wenn die Kapitäne (wenn wir schon beim Seefahrerjargon sind) nicht immer neue Wünsche in laufenden Projekten äußern, und man weitestgehend standhaft bleibt, stehen die Chance wenigstens zwei von den drei Ecken zu treffen sehr gut. Solange aber in der IT-Branche nur knapp 16,2% aller Projekte on-time und on-budget entwickelt werden, aber 31,1% aller Projekte finanziell aus dem Ruder laufen / zu spät fertiggestellt werden, sowie volle 52,7% aller Projekte vor Fertigstellung in den Schredder wandern, dann sieht es bei uns doch besser aus als im Vorfeld gedacht. ;)

Quelle der Zahlen: /GameStar/dev Ausgabe 01/2007 S.34


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