gesehen: dead men walking (dvd)

Dead Men Walking (DVD)OMFG! … mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen. Ich kenne ja die Kategorie B-Movie, aber dieses Exemplar von Horrorfilm ist ein C - oder ein D-Movie, wenn es diese Einstufung überhaupt gibt. Seit “Dawn of the Dead (2004)” und “Land of the Dead (2005)” sind Zombie-Filme wieder in Mode gekommen. Allerdings führt das mitunter auch zu sehr seltsamen Ergebnissen…

Warum? Hier die Story…

Ein Mann wird von zombieartigen Kreaturen attackiert und richtet ein Blutbad an. Als die Polizei eintrifft, will sich der Typ selber mit der Kanone richten, hat aber keine Munition mehr. Also nix mit ewiger Ruhe, sondern ab in den Hochsicherheitsknast.

Travis heist der Gute, der jetzt mit Hustenanfällen und bleichem Gesicht im Gefängnis grad erstmal zum Doktor abkommandiert wird. Dort bricht er auch zum ersten Mal sein Schweigen und erzählt von diesem Experiment, das an ihm durchgeführt wurde und dessen Entwicklung. Ein Virus wird durch Flüssigkeit übertragen und lässt alle daran Erkrankten innert sehr kurzer Zeit zum Zombie werden, der nur noch einen Gedanken fassen kann: Töten!

Samantha ist diesem Phänomen auf den Fersen, kommt aber regelmässig einen Schritt zu spät. Auch jetzt trifft sie erst dann im Gefängnis ein, als Travis bereits diverse Mithäftlinge mittens anspucken und ins Gesicht reihern angesteckt hat. Samantha bleibt nur die Möglichkeit einer Quarantäne und des Wartens auf die Verstärkung, die sich angekündigt hat. Inzwischen muss sie versuchen, mitsamt den “Gesunden”, diesem Horror zu entkommen…

Die Geschichte, wenn man überhaupt von einer sprechen kann, hält sich bei Dead Men Walking nicht lange mit Schnörkeleien oder überflüssigem Tiefgang auf, sondern kommt eigentlich direkt zur Sache. Ist das erste Gemetzel überstanden, verlegt man die Handlung in ein Gefängnis, wo massenweisem potenzielle Anwärter auf Ihr untotes Dasein warten. Der Virus oder Erreger (so genau wird darauf gar nicht eingegangen) verbreitet sich durch “Körperflüssigkeiten”. Es wird Blut gespritzt, Körperteile zerrissen, oder fleissig ins Gesicht gereiert. Headshot-Orgie inbegriffen. Ja, der Film ist eklig und wahrhaft nur für hartgesottene Genre-Liebhaber einigermassen interessant. Ansonsten platt und einfach nur mies…

Allerdings ist die deutsche Fassung (FSK 18, uncut) eine wahre Fundgrube für Freunde besonderer Dialoge.

Referent: Was ist das hier? Etwa eine Art Kanibalismus Epedemie?
Samantha Beckett (CDC Ärztin): Jetzt werden sie bloss nicht kindisch Referent!!!
Gefangener: Referent schnell! Geben Sie sich die letzte Ölung!
Referent: Ich werde nichts dergleichen tun…
Gefangener: Ok! Wie sie es wünschen! Jesus wird das gaaaanz sicher verstehen!
Referent: Ich werde nicht weiter mit Ihnen reden.

Fast jeder Dialog ist ein Knaller.

Wärter: Was soll ich machen?
Wärter Cole “Shotgun” : Jeden abknallen der dich angreift! NEIN! Jeden abknallen der dich schief ansieht!

Brüller!

Wärter Cole “Shotgun” : Ich mag es nicht Arbeitskollegen abzuknallen. Verdammter Mist! Was zur Hölle ist hier los…

Großes Kino. Große Unterhaltung. *ohGottohGottohGott*

Kommentare

2 Kommentare zu “gesehen: dead men walking (dvd)”

  1. 1
    urks.de // reloaded » gesehen: hide and creep - sweet gore alabama (dvd) meint:

    [...] Boah! Ich brech weg. … und ich dachte schlimmer als Dead Man Walking kann es - filmmässig - nicht mehr werden. Der Titel Hide and Creep trifft es ganz gut: Verstecken und Kriechen. Der Film ist so grottenschlecht, das man - sollte man ihn versehentlich gekauft haben - ihn am Besten vor Leuten mit gutem Filmgeschmack versteckt oder um Gnade winselnd zu Kreuze kriecht. Heute wird auch jeder Crap auf Scheiben gebrannt und in Videotheken gestellt. Story: Im nur auf den ersten Blick idyllischen Hinterwaldkaff Thorsby weilt die Staatsgewalt gerade auf Spring Break Vacation, als die Toten aus ihren Gräbern steigen und den Lebenden in unfriedlichster Absicht auf die Pelle rücken. Während innerhalb der Stadtmauern eine Regenbogenkoalition aus kiffender Videoclique, schlagfertiger Polizeisekretärin und FBI-Agent in die Gegenoffensive tritt, prallt in den umliegenden Wäldern eine ebenso schuss- wie trinkfeste Redneck-Jagdpartie auf die lebenden Toten… [...]

  2. 2
    urks.de // reloaded » gesehen: ultraviolet (dvd) meint:

    [...] Verglichen mit dem Crap, den ich mir die letzten Male angetan habe (hier, hier und hier) ist Ultraviolet eine echte Abwechslung. Für Drehbuch und Regie zeichnet sich Kurt Wimmer (Equilibrium) verantwortlich. Die Protagonistin Violet wird von Milla Jovovich (Resident Evil 1,2) verkörpert. Ein richtiger Kracher ist der Film deswegen aber noch lange nicht. Die Kritiken und Meinungen gehen den Streifen betreffend ziemlich auseinander. [...]

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